1905 kam ein Schneidermeister mit dem Namen Heinrich Wilke mit seiner Frau aus Duisburg nach Neuss. Sie übernahmen hier ein Fachgeschäft. Der gläubige Baptist entstammt einer Baptistengemeinde und stellte fest, das es keine Gemeinde in Neuss gab. Somit hielten sie sich zur Baptistengemeinde auf der Luisenstraße in Düsseldorf. Wohl gegen Ende des 1. Weltkriegs begann in der Wohnung von Ehepaar Wilke ein Hausbibelkreis unter der Leitung von Prediger Burbulla. Wilke's waren gastfrei und vom Geist Christi geprägt. Darum gingen nicht nur zum Hausbibelkreis, sondern auch privat Menschen aus Kirche Freikirche und Versammlung bei Ihnen ein uns aus. Sie traffen sich zum Gebet, sie sangen Lieder und lobpreisten Gott. Jeder war willkommen. Fühl Du Dich heute morgen willkommen.

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges, begann die Wiederaufnahme des Hausbibelkreises bei Familie Wilke in Neuss. In dieser Zeit stieß ein gewisser Bruder zu diesem Kreis, der einen großen Missionseifer entwickelte. Bruder Herbert Meyer-Bernhold war es auch, der die ersten Kontakte zur Neusser Stadtverwaltung aufgenommen hat, um den Grundstücksbedarf der zukünftigen Neusser Gemeinde anzumelden. In den folgenden Jahren reichten, die von der Familie Wilke bisher zur Verfügung gestellten Wohnräume nicht mehr aus. Der Hausbibelkreis wuchs. Somit machte man sich auf die Suche nach größeren Räumen ,bis man schließlich im Jahre 1953 in die Martin-Luther Schule, auf der Sternstraße, ausweichen konnte. Im folge der Zeit wurde der Wunsch nach Gottesdiensten laut. Dies war jedoch in den öffentlichen Schulräumen nicht möglich und somit begann der Bibelkreis sich nach Mieträumen umzusehen. 1969 war es endlich soweit . Nach Umbau und Renovierungsarbeiten konnte der Kreis endlich seine eigenen Mieträume, auf der Sternstraße 66-86 beziehen und Sonntags regelmäßig Gottesdienste feiern. Richard Dittert wurde Gemeindeleiter und Ältester. Dazu war er weiterhin Gemeindeleiter in der Muttergemeinde auf der Luisenstraße in Düsseldorf . Predigdienste wurden weiterhin von der Muttergemeinde und benachbarten Gemeinden durchgeführt. Treue Brüder und Pastoren die an dieser Stelle erwähnenswert sind waren, Pastor Pelludat aus Wuppertal Barmen sowie Bernhard Jansen, Pastor Borkowski, Friedrich Brinkert, Gerhardt Endraß. 

Von entscheidender Bedeutung für das werden und wachsen der zukünftigen Neusser Gemeinde waren die Zeltmissionsarbeiten. 1966 kam erstmalig ein Zelt unter der Leitung des Evangelisten Selinger und des Zeltdiakonen Volker Seels, auf dem schon damals bekannten Kirmesplatz auf der Viersener Straße, nach Neuss. Durch die Arbeit kamen viele Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Mit vollem Eifer war es Bruder Georg Büttner der spontan und aus freien Stücken einen beachtlichen Betrag für den zukünftigen Kapellenbau zur Verfügung stellte. Sein Glaube war ein starker Impuls für die übrigen Gemeindegeschwister. Dadurch wurde bereits 1968 ein Grundstück für das zukünftige Neusser Gemeindezentrum gekauft. Unter großen finanziellen Opfern wurde fleissig gespart, doch bis die neue Gemeinde eingeweiht wurde, war es noch ein langer weg. In den Jahren 1970 und 1974 wurden weitere Zeltmissionsarbeiten in Neuss durchgeführt die Gemeinde-fördernde Impulse schufen.

In all den Jahren, war der Geschwisterkreis in Neuss mit der Gemeinde in Düsseldorf eng verbunden. Die Muttergemeinde auf der Luisenstraße in Düsseldorf stand mit Rat und Tat den Neussern zur Seite.Bild1

 Dann endlich war es soweit. Ende 1975 war der erste Spatenstich und im April 1976 die Grundsteinlegung. Am 06. Februar 1977 konnte dann in einem Festgottesdienst und nach großen Aufräum- und Putzarbeiten, die „Auferstehungskirche“ eingeweiht und Ihrer Bestimmung übergeben werden. Eine Gemeinde Jesu war entstanden. Der Wunsch vieler Brüder und Schwestern in Neuss wurde war. Zu Beginn versammelte sich eine kleine Schar von Christen die jedoch hier, am Weißenberger Weg 172a Ihre Geistliche Heimat fanden. An Christi Himmelfahrt, den 3. Mai 1989, auf der Bundesratstagung in Deutschland, wurde die Gemeinde Neuss selbstständig.

Mit der Selbstständigkeit der EFG Neuss und der Geistlichen Autorität Ihres neuen Pastors Jürgen Nothnagel, erlebte die Gemeinde einen wahren Aufbruch. Es kamen viele Menschen zum Glauben, vor allem Spätaussiedler die in der Gemeinde auf liebe Brüder und Schwester trafen. Einzelne Mitglieder sowie der Pastor betrieben Seelsorge in den Asylunterkünften der Stadt und durften die von Jesus befohlene Nächstenliebe Zeugnishaft ausleben. Somit ist es nicht verwunderlich das im Jahre 1996 in der Jahresgemeindestunde die Mitgliederzahl mit 161 bekanntgegeben wurde. Jürgen Nothnagel wurde bereits 1995 verabschiedet, doch sein Dienst brachte auch nach seiner Pastoren zeit weiterhin viele Früchte zum Vorschein. Daher mussten sich die Geschwister ernsthafte Gedanken um einen evtl. Ausbau der bestehenden Kapelle oder einen gesamten Gemeindeneubau machen.  Zu einem Ausbau sollte es jedoch nie kommen... Während der vorübergehenden Pastoren-losen Zeit, kamen Brüder aus den benachbarten Gemeinden zur Unterstützung in den Gottesdiensten, allen voran war es jedoch der zu der Zeit aktive Gemeindeleiter Seel, der sich wie auch seine Frau und die 12 Kinder, mit viel Zeit und Kraft für die Gemeinde einbrachten.

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